Schulprogramm der Evangelischen Grundschule Frankenthal

3.2.2. Entwicklung verschiedener Kompetenzen

1. Methodenkompetenz

Unterschiedliche Unterrichtsstile erfordern verschiedene Handlungsfähigkeiten und ermöglichen diese Kompetenzen kennenzulernen und anzuwenden. Unsere Schüler sollen zu einem selbstorganisierten und eigenverantwortlichen Lernen geführt werden. Ziel ist es, dass die Kinder möglichst viele Arbeitstechniken beherrschen, um ihr eigenes Lernen zu organisieren.

Folgende Kompetenzen lernen die Kinder schrittweise und wenden sie mit wachsendem Alter zunehmend sicher an:

Konzentrieren, Nennen, Beschreiben, gezieltes Beobachten, Fragen, Ausprobieren, Nachschlagen, grafisches Hervorheben, Aufschreiben, Abschreiben, Auswendiglernen, Sammeln, Ordnen, Vergleichen, Zuordnen, Gründlichkeit, Vollständigkeit, Werten, Nutzen von Gedächtnisstützen, Zeiteinteilung, Suchen nach Informationen, Überarbeiten von Texten, Präsentieren von Ergebnissen

2. Sozialkompetenz

Diese Kompetenz bezieht sich zum einen auf jedes Kind selbst und zum anderen auf die Gruppe.
Die Kinder lernen Verantwortung für ihr eigenes Handeln zu übernehmen, mit Erfolg, Misserfolg und Kritik umzugehen, Konflikte gewaltfrei zu lösen, Regeln einzuhalten und die Fähigkeit gemeinsam zu lernen. Dazu gehört auch, sich selbst und andere wahrzunehmen und Mitgefühl zu entwickeln.

Diese Ziele werden an unserer Schule wie folgt umgesetzt:
 Patenschaften für die neuen 1. Klassen durch die jeweilige Klasse 3
 Lernpartner für neue Schulbesucher oder leistungsschwächere Schüler
 Schülerrat
 Gruppen- und Partnerarbeit
 Offene Unterrichtsformen
 Rollenspiele
 Möglichkeiten der Präsentation von Arbeitsergebnissen
 Schulausflüge
 jahrgangsübergreifende Hausaufgabenbetreuung
 Projekte, bei denen die Kinder jahrgangsübergreifend miteinander arbeiten

Unsere Schule ermöglicht jahrgangsübergreifendes Lernen zu einzelnen Themen. Dadurch lernen die Kinder, dass jeder eine wichtige Rolle in der Gemeinschaft hat und daher auch gleichwertig akzeptiert werden muss. Dabei sehen wir die Chance die Klassen 1/2 und Klassen 3/4 zu bestimmten Fragestellungen gemeinsam arbeiten zu lassen sowie die Patenschaftsbeziehungen verstärkt mit Leben zu füllen.

3. Wertevermittlung

Die Wertevermittlung ist eng mit den christlichen Werten verknüpft. Die Kinder entwickeln ihre Wertvorstellungen. Durch eigene Arbeitsleistungen, Präsentationen oder soziales Handeln gegenüber anderen erfahren sie Wertschätzung und Anerkennung anderer. Sie lernen Verantwortung für sich selbst und die eigene Gesundheit zu übernehmen. Die Schüler entwickeln Empathie und Einschätzungsvermögen für verschiedene Situationen. Sie setzen sich bewusst mit Alltagsproblemen und ernsthaften Problemen in der Welt auseinander. Dabei lernen sie Situationen und Sachverhalte richtig einzuschätzen und einen angemessenen Umgang damit zu finden.
Die Kinder lernen einen verantwortungsvollen Umgang mit Natur und Umwelt. Dies ist seit der Umgestaltung und selbstständigen Pflege unseres naturnahen Schulhofes noch intensiver möglich.

Der wöchentliche Schulgottesdienst vermittelt Werte ausgehend von der biblischen Geschichte und überträgt sie auf alltägliche Situationen. Er bietet Anregungen, die verstärkt auch als Impulse in der Unterrichtsarbeit Beachtung finden.

 

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