Schulprogramm der Evangelischen Grundschule Frankenthal

3.2. Unterricht – Bildung und Lernkultur
Der Unterricht der Evangelischen Grundschule Frankenthal basiert auf dem Bildungs- und Erziehungsauftrag des sächsischen Lehrplans für Grundschulen.
Folgende Fächer sind Bestandteil unseres Stundenplanes: Deutsch, Mathematik, Sachunterricht, Evangelische Religion, Englisch, Werken, Musik, Kunsterziehung, Sport.

„Der Auftrag der Grundschule leitet sich aus der Verfassung des Freistaates Sachsen und dem Schulgesetz ab. Es ist Aufgabe der Grundschule, grundlegendes Wissen zu vermitteln, die Entwicklung und Ausbildung von Methoden-, Lern- und Sozial-kompetenz zu fördern sowie auf Werte zu orientieren.“ (Zitat Sächs. Lehrplan)

3.2.1.Vermittlung von Wissen
Der sächsische Lehrplan ist die verbindliche Vorgabe für die Vermittlung von Wissen. Dabei wird an die Erfahrungswelt der Kinder angeknüpft. Die Kinder erwerben Wissen über die einzelnen Lernzielebenen (Einblick gewinnen; Kennen; Übertragen; Beherrschen; Anwenden; Beurteilen/ Sich positionieren; Gestalten/ Problemlösen).

Hierbei stellt „Einblick gewinnen“ die unterste und „ Problemlösen“ die höchste Anforderungsstufe dar, welche nicht immer und bei jedem Kind erreicht werden kann.

Zur Vermittlung von Wissen wird stets versucht, an Alltagssituationen anzuknüpfen, um den Kindern einen Lebensbezug deutlich zu machen. Das Wissen soll für die Kinder nutzbar und sinnvoll sein. Die Kinder setzen sich als aktive Akteure mit dem Lerngegenstand auseinander.

Sie erwerben Wissen in den einzelnen Fächern und versuchen dieses miteinander zu verknüpfen. Der fächerverbindende und fachübergreifende Unterricht soll diese Verknüpfung unterstützen. Besonders häufig wird das bei den Fächern Deutsch und Sachunterricht umgesetzt.

In unserer Unterrichtsarbeit werden verschiedene Unterrichtsstile (offene Unterrichtsformen, Frontalunterricht) angewendet, um möglichst jeden einzelnen Schüler zu erreichen und als Akteur das Lerngeschehen mitgestalten zu lassen.
Der Unterricht ist kein vom Lehrer vorgegebenes Maß, welches die Kinder begleiten, sondern ein dynamischer Prozess, den die Kinder mitgestalten.

Unterrichtsgestaltung
Um den individuellen Wissenstand der Kinder zu berücksichtigen, wird ein differenzierter Unterricht hinsichtlich Umfang und Anforderung der Aufgaben sowie eine abwechslungsreiche Unterrichtsgestaltung (Werkstattarbeit, Gruppenarbeit, Partnerarbeit, Wochenplanarbeit…) den Unterrichtsthemen entsprechend umgesetzt. Durch den ausgewogenen Wechsel von offenen Unterrichtsformen und Frontalunterricht kann ein besseres Fordern und Fördern einzelner Schüler ermöglicht werden.

Fördern und Fordern
Unsere Schule möchte allen Kindern die Möglichkeit eines erfolgreichen Lernens bieten. Das bedeutet Spaß und Erfolg beim Lernen.

Um die Kinder frühzeitig an die erste Fremdsprache heranzuführen, bieten wir Englischunterricht schon für Klasse 1 und 2 an.
Wir bemühen uns, Kindern, die in bestimmten Bereichen Defizite haben oder einen Unterrichtsinhalt nicht vollständig nachvollziehen konnten, eine zusätzliche Förderung zu bieten.
Als Möglichkeiten kommen in Betracht:

LRS: Kinder, die starke Defizite hinsichtlich des Lesens und der Rechtschreibung aufweisen, werden einmal in der Woche für eine Stunde in einer kleinen Lerngruppe gefördert. Die Entscheidung für den Besuch trifft die Lehrerkonferenz.

 Förderstunde:
Es besteht die Möglichkeit, Kinder in Deutsch oder Mathematik in
kleinen Gruppen zu fördern oder zu fordern.

Notengebung
Klasse 1 keine Noten (Verbaleinschätzungen)
Klasse 2 Deutsch, Mathe
Klasse 3 Deutsch, Mathe, Werken, Sachunterricht
Klasse 4 alle Fächer werden benotet

Fächer, die auf der Halbjahresinformation oder dem Jahreszeugnis nicht benotet werden, sind vom Fachlehrer verbal in Anlehnung an die Noten schriftlich einzuschätzen.
Die Zensierung orientiert sich an den vorgegebenen Anforderungsbereichen, die in den Bildungsstandards von Sachsen festgelegt sind.
Unsere Schule nimmt in Klasse 3 am Schreiben der Kompetenztests teil.

 

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