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Wer sind wir?
Die Evangelische Grundschule Frankenthal versteht sich als eine offenen Ganztagsschule, welche eine ganzheitliche Erziehung auch nach Unterrichtsende vorsieht.
In den Aufgabenbereich der Nachmittagsbetreuung gehören Angebote zu Arbeitsgemeinschaften, Zeit zum Erledigen von Hausaufgaben, gelenkte Beschäftigungsangebote in Anlehnung an den Unterricht, die Einnahme einer Vesper sowie die Betreuung der Kinder bis sie nach Hause fahren.
Fächerübergreifender Unterricht sowie vielfältige Lehr- und Lernmethoden - wie Wochenplan, Partner-, Stationsarbeit und Spiele- helfen, Leistungswillen und Gemeinschaftssinn zu entwickeln. Die Kinder sollen lernen, ihre Arbeit selbstständig zu planen. Differenzierte Lernangebote, die für jeden einzelnen Schüler eine Herausforderung darstellen, sind ebenso wichtig wie handlungsorientierte Projekte und eine entwicklungsfördernde und anspornende Leistungsbewertung.
Grundlage für unsere pädagogische Arbeit ist der gültige sächsische Lehrplan für die Klassen 1 bis 4.
Konzept
Inhaltsverzeichnis
Ausgangssituation
und Schulaufbau
Rechtsgrundlagen
Gründungsmotive
Der Schulträger
Struktur der
Leitung der Evangelischen Grundschule Frankenthal
Schulaufbau
Schulgeld
Das evangelische
Profil
Theologische
Grundsätze als Leitschnur für die pädagogische
Arbeit
Prägung der
pädagogischen Arbeit
Gelebter Glaube –Leben und Lernen in
christlicher Gemeinschaft
Ganzheitliches
Lernen –Lernen mit Herz, Kopf und Hand
Zusammenarbeit
mit den Eltern
Zusammenarbeit
mit der Kirchgemeinde
Lehrerfort-
und Weiterbildung zur Sicherung der christlichen Erziehung
Inhaltliche und
thematische Schwerpunkte
Soziales
Verhalten
Verantwortung für
Natur und Umwelt – Achtung vor der Schöpfung
Förderung
von Begabungen
Besondere Rolle
des Sports
Umgang mit Medien
– Medienerziehung
Förderung
hauswirtschaftlicher Tätigkeiten
Schwerpunkte im
methodisch – didaktischen Handeln
Formen des
Unterrichts
Werkstattunterricht
Freie
Arbeit
Projektunterricht
Wochenplan
Freies
Spiel
Tagesablauf und
Schulwoche
Lernen im
Freizeitbereich
Bewertung und
Zensurengebung / Versetzungsbestimmungen
Neuregelungen zur
verbesserten Schuleingangsphase (SEP)
Leistungsanforderungen
und Qualität des Unterrichtes
Schulmanagement
Stundentafel
Aufnahme der
Kinder
Struktur des
Schultages
Schuljahr /
Ferienordnung
Personalkonzept
Ausgangssituation
und Schulaufbau
Rechtsgrundlagen
Die Gründung und der Aufbau einer evangelischen
Grundschule im Westen des Landkreises Bautzen stellt eine
Bereicherung und Ergänzung des Schulwesens im Freistaat Sachsen
dar. (§1 des Gesetzes über Schulen in freier
Trägerschaft).
Die Freiheit des eigenverantwortlichen Handelns bei der
Mitwirkung zur Erfüllung der allgemeinen öffentlichen
Bildungsaufgaben ermöglicht es, Bildung und Erziehung auf der
Grundlage des christlichen Menschenbildes anzubieten und umzusetzen.
Ausgangspunkt dafür ist das Evangelium und der sich daraus
ergebende Sinn- und Wertebezug.
Die Evangelische Grundschule Frankenthal leistet damit
einen Beitrag zu der im Grundgesetz und in der Verfassung des
Freistaates Sachsen gewollten Vielfalt schulischer Bildungsangebote
(Artikel 7 Abs. 4 und 5 des Grundgesetzes; Artikel 102 der Verfassung
des Freistaates Sachsen) und setzt einen Impuls für die
allgemeine Schulentwicklung der Region.
Gründungsmotive
Gegenwärtige Tendenzen in der gesellschaftlichen
Entwicklung machen uns deutlich, dass ein Umdenken im Umgang der
Menschen miteinander und im Umgang mit der Natur unbedingt notwendig
ist. Wachsende Orientierungslosigkeit, steigender Leistungsdruck,
zunehmende Gewaltbereitschaft, Reiz- und Medienüberflutung,
Konsumdenken sind Zeichen für den Verlust lebenserhaltender
Werte und Normen.
Darum sehen wir es als unsere Aufgabe, Kindern eine
Erziehung und Bildung zuteil werden zu lassen, die sie befähigt,
die Herausforderungen der modernen Gesellschaft zu erkennen, darauf
angemessen zu reagieren und sie verantwortungsbewusst mitzugestalten.
Wir glauben, dass die Botschaft Jesu Christi eine tragfähige
Grundlage für die Gestaltung des Lebens ist.
Auf
der Basis der Werte und Normen der christlichen Botschaft will die
Evangelische Grundschule Frankenthal den ihr anvertrauten Kindern
Hilfe und Unterstützung bei der Bewältigung ihrer konkreten
Lebenssituation anbieten. Mangelnde Achtung vor der Schöpfung
und gewissenlose Ausnutzung der Natur zeigen uns, dass Kinder
frühzeitig für ein verantwortungsbewusstes Handeln in ihrer
Umwelt sensibilisiert werden müssen. Das kann ein Baustein sein,
um zu lernen, den Lebensraum zu erhalten.
Eine
angstfreie Erziehung, die die Bereitschaft zum Lernen und die Freude
daran bestärkt, ist Grundanliegen der Evangelischen Grundschule
Frankenthal.
In
einer Atmosphäre der ökumenischen Offenheit und der
kreativen Mitgestaltung des schulischen Lebens können sich
Kinder, Eltern und LehrerInnen als Teil der Schulgemeinschaft
erfahren. Aus ihr erwächst Sicherheit und Geborgenheit. Lernen
kann als individueller, aktiver Prozess von allen Beteiligten
wahrgenommen werden. Die Evangelische Grundschule Frankenthal sieht
sich als Lebens- und Erfahrungsraum, in dem die Ganzheitlichkeit des
Lebens der Menschen im Zusammenspiel mit der Natur im Vordergrund
steht.
Das
bedeutet zum einen, jedes Kind in seiner ganzen Persönlichkeit
wahrzunehmen und zu fördern, auf seine individuellen
Bedürfnissen einzugehen und seine Einzigartigkeit zu bestärken.
Es
beinhaltet zum anderen aber auch, das Kind zu befähigen, sich
als Teil der Gemeinschaft und seiner Umgebung zu sehen. So können
Wirkungsweisen und Zusammenhänge aller Lebensbereiche sicht- und
erlebbar werden. Offene Formen des Unterrichts und das Lernen an
außerschulischen Orten werden prägende Elemente des
Schulalltages sein. Hierbei wird die aktive und konstruktive
Mitwirkung der Eltern zum Gelingen beitragen können.
Mit
der Existenz der Evangelischen Grundschule Frankenthal wird das
Angebot religiöser Bildung und Erziehung im unmittelbaren
Einzugsbereich erweitert. Somit soll eine Wahlmöglichkeit für
Eltern und deren grundschulpflichtiger Kinder entstehen, die sie zur
bewussten Entscheidung für eines der vorhandenen
Bildungsangebote führt.
Die
Evangelische Grundschule Frankenthal ist ein offenes Haus. Alle
Eltern, die für ihr Kind eine christliche Erziehung wünschen,
haben die Möglichkeit, ihr Kind an dieser Schule anzumelden. Die
Zugehörigkeit zu einer Kirche ist keine Bedingung.
1.3.
Der Schulträger
Der
Evangelische Schulverein im Landkreis Bautzen ist ein eingetragener
gemeinnütziger Verein. Er hat seiner Sitz in 02633 Gaußig,
An der Kirche 3. In seiner Trägerschaft wurde bereits im Jahre
1998 die Evangelische Mittelschule in Gaußig eröffnet.
Diese zweizügig geführte Schule hat sich bereits als
anerkannte Schule in freier Trägerschaft profiliert und in der
Schullandschaft des Landkreises Bautzen einen festen Platz
eingenommen.
Durch
die Initiative einer Gründergruppe in Frankenthal kam es im Jahr
2002, ebenfalls unter Trägerschaft des Evangelischen
Schulvereines im Landkreis Bautzen e.V., zur Eröffnung der
Evangelischen Grundschule Frankenthal.
Seit
2004 gehört zum Evangelischen Schulverein auch die ehemalige
Grundschule Gaußig. Sie bildet nunmehr mit der Evangelischen
Mittelschule das sogenannte Evangelische Schulzentrum Gaußig.
Der
Evangelische Schulverein im Landkreis Bautzen e.V. betreibt außerdem
den Evangelischen Hort Gaußig, die Paulus - Mittelschule
Königswartha und den Evangelischen Kindergarten Auritz.
Struktur
der Leitung der Evangelischen Grundschule Frankenthal
Für
die Organisation des ordnungsgemäßen Ablaufes des
Schullebens zeichnen der Schulvorstand und die Schulleitung
verantwortlich. Der Schulvorstand besteht aus dem Schulpfarrer und
bis zu sechs weiteren Mitgliedern. Die Schulleitung sichert gemeinsam
mit Lehrern und Erziehern die pädagogische Qualität sowie
die Umsetzung der Ziele der Evangelischen Grundschule ab.
Nähere
Angaben zur aktuellen Zusammensetzung des Schulvorstandes, der
Schulleitung und des pädagogischen Personals finden sich in der
Anlage 1 zu dieser Konzeption.
. Schulaufbau
Die
Evangelische Grundschule Frankenthal wird als einzügige offene
Ganztagsschule geführt. Die Klassenstärke soll die Zahl von
24 Schülern pro Jahrgang nicht übersteigen.
Schulgeld
An
der Evangelischen Grundschule Frankenthal wird ein Schulgeld erhoben.
Dieses umfasst das komplette Ganztagsangebot der Schule. Bei
gleichzeitiger Beschulung von Geschwisterkindern sowie für
Alleinerziehende wird eine Ermäßigung gewährt. Die
aktuelle Höhe des Schulgeldes ergibt sich aus der Anlage 2 zu
dieser Konzeption.
2. Das
Evangelische Profil
2.1.
Theologische Grundsätze als Leitschnur für die
pädagogische Arbeit
Bei
der Entwicklung des pädagogischen Konzeptes gingen wir von der
im Evangelium Jesu Christi begründeten Erkenntnis aus, dass
Bildung immer mehr ist, als reine Wissensvermittlung. Bildung hat,
wie Jesus, wenn er mit des Menschen redete, immer den ganzen Menschen
im Blick. Nicht nur der Verstand, sondern auch das Herz und alle
Sinne sind dem Menschen von Gott anvertraut, um die Erde zu bebauen
und zu bewahren. So stellen das Lernen und die Entwicklung der
Persönlichkeit keinen Selbstzweck dar, sondern sind immer auch
Erfüllung des Schöpfungsauftrages Gottes.
Jesus
stellt im Evangelium Markus Kapitel 10 dem damaligen Idealbild der
Weisheit des Alters die vertrauensvolle Unbefangenheit der Kinder
gegenüber. An diesem Beispiel erkennen wir, dass zur Ausbildung
eines Menschen immer auch die liebevolle Zuwendung gehört. Davon
soll das Verhalten den Kindern gegenüber geprägt sein.
Jedem
Menschen sind von Gott grundlegende Rechte verliehen. Unser Ziel ist
es, dass die Kinder diese Rechte erkennen und befähigt werden,
sie im Zusammenhang mit Menschen und Natur wirksam werden zu lassen.
Wir
haben vor allem folgendes im Blick:
Jeder
Mensch ist als Individuum zu achten. Dieses Recht hat seinen
theologischen Grund in der Würde des Menschen als Geschöpf
und Ebenbild Gottes. Die Gottesebenbildlichkeit im Mitmenschen zu
erkennen, ist grundlegende Voraussetzung zur Gestaltung des
Zusammenlebens. Besonders wichtig ist uns dabei, dass Gott uns gerade
auch in den geringsten Schwestern und Brüdern begegnet (Mtth.
25). Unser Hauptaugenmerk gilt dabei der Erziehung zur Rücksichtnahme
und Achtung gegenüber Schwächeren.
Jeder
Mensch hat das Recht auf Freiheit. Der Gott Israels begegnet
seinem Volk als Gott der Befreiung aus Unterdrückung und
Heimatlosigkeit. Durch Jesus Christus gilt diese Freiheit allen
Menschen (“Zur Freiheit hat uns Christus befreit!“
Gal.5,1). Aufgabe christlicher Erziehung ist es, dabei zu helfen,
diese geschenkte Freiheit als Auftrag zu begreifen und sie in
Verantwortung gegenüber den Mitmenschen zu gestalten.
Jeder
Mensch hat das Recht auf Maßstäbe. Das bedeutet,
Freiheit ist nicht Beliebigkeit, die soziales Miteinander gering
schätzt. Damit das Zusammenleben gelingen kann, bietet Gottes
Wort uns Maßstäbe an. Dazu gehören die 10 Gebote und
das Doppelgebot der Liebe genauso wie das Recht und der Auftrag zur
Barmherzigkeit und Vergebung und das Leben aus der Gnade Gottes. Zu
den Maßstäben der Bibel gehört auch der Auftrag zum
verantwortungsbewussten Umgang mit jeder Kreatur und dem Lebensraum.
Die Evangelische Grundschule Frankenthal verpflichtet sich, diese
Maßstäbe zu vermitteln und sie im Alltag umzusetzen.
Prägung
der pädagogischen Arbeit
Gelebter Glaube – Leben
und Lernen in christlicher Gemeinschaft
Das
Leben in einer Schulgemeinschaft, die sich an den Grundlagen des
christlichen Glaubens orientiert, verstehen wir zugleich als Weg und
Ziel. Sich auch im Schulalltag an der Person und der Botschaft Jesu
Christi auszurichten, eröffnet Kindern, Eltern und LehrerInnen
neue Möglichkeiten, den Bezug zum eigenen Leben herzustellen und
gelebten Glauben sichtbar und spürbar zu machen.
Zeit-
und kindgemäße Erfahrungen können dafür sorgen,
dass Kinder ein christliches Menschenbild aufbauen, welches Raum für
Geborgenheit und Vertrauen wachsen lässt, eine hoffnungsvolle,
zuversichtliche Grundeinstellung zum Leben schafft und das
Selbstwertgefühl des Einzelnen in der Gemeinschaft stärkt.
Die Individualität jedes an dieser Gemeinschaft Beteiligten zu
akzeptieren und anzunehmen, entspricht dem christlichen Verständnis
von der Achtung der Einzigartigkeit jedes Menschen.
Eine
solche Betrachtungsweise ist die Grundlage für die Entwicklung
eines verantwortlichen und sozialen Handelns in der Schule und
ermutigt, gleiches Verhalten im außerschulischen Umfeld
anzuwenden.
Die
LehrerInnen sehen sich diesbezüglich in der Verantwortung, jedem
Kind die individuell notwendige Fürsorge und Zuwendung zu
schenken und eine Schulgemeinschaft im Zeichen der gegenseitigen
Achtung und Wertschätzung aufzubauen.
Um
christlichen Glauben erlebbar zu machen, werden im schulischen Alltag
religiöse Handlungen wie Gebete, Andachten, Gottesdienste, Räume
der Stille sowie das Feiern von Festen im Kirchenjahr zu einem festen
Bestandteil. Kinder und Eltern oder andere, der Schule nahestehende
Personen wirken neben den LehrerInnen an der Vorbereitung und
Gestaltung mit.
Im
Zusammenhang mit Formen des religiösen Lebens, aber auch im
alltäglichen Unterrichtsgeschehen kommen neben Sachfragen auch
sich ergebende Sinnfragen zur Sprache. Hierbei werden
Orientierungshilfen aus christlicher Sicht angeboten. Daraus ergibt
sich, dass an der Evangelischen Grundschule Frankenthal LehrerInnen
tätig werden sollen, die ihren pädagogischen Auftrag als
überzeugte Christen wahrnehmen, jedoch frei von Gewissenszwängen
für andere und tolerant gegenüber Andersdenkenden agieren.
Das
eigene und gemeinsame Handeln des Lehrerteams, aber auch das der
Eltern und der Schüler bedürfen ständig der kritischen
Reflexion. Es gilt zu prüfen, inwieweit die Forderungen nach
Akzeptanz und Toleranz, nach Wahrung der Menschenwürde,
Nächstenliebe und Rücksichtnahme sowie die Hilfe für
Schwächere im Alltag des schulischen Zusammenlebens umgesetzt
werden.
Zusammenfassend
heißt Leben und Lernen in christlicher Gemeinschaft in der
täglichen Arbeit: - regelmäßiger Morgenkreis mit
Morgengebet
-
ein wöchentlicher Schulgottesdienst
-
lehrplangemäße Erteilung des Religionsunterrichtes mit 2
Wochenstunden ab Klasse 2
-
enger Kontakt mit der Kirchgemeinde Großharthau-Frankenthal und
deren Pfarrer
-
Einbindung von Festen des Kirchenjahreskreises in den Schulalltag
Ganzheitliches Lernen –
Lernen mit Kopf, Herz und Hand
Ganzheitlichkeit,
verstanden als Ziel der Erziehung, entspricht den christlichen
Wertevorstellungen. Im pädagogischen Sinne bedeutet es, das Kind
mit seiner Persönlichkeit und all seinen von Gott gegebenen
Anlagen zu erkennen und zu fördern. Die Evangelische Grundschule
Frankenthal stellt sich der Aufgabe, alle Kinder ihrem Wesen nach in
der Einheit von Körper, Geist und Seele anzusprechen.
Nicht
die bloße Kenntnisvermittlung, sondern das Ansprechen aller
Sinne, das In-Beziehung-Setzen zu eigenen Erfahrungen und die aktive
handelnde Auseinandersetzung mit dem Unterrichtsstoff im Sinne des
"Begreifens" sind Grundprinzip schulischen Lernens.
Für
die praktische Umsetzung heißt das, dass den Kindern
Arbeitsmaterialien und Arbeitsformen angeboten werden, die zur
Selbständigkeit auffordern und individuelles Lernen anregen.
Ebenso
können das fächerübergreifende Lernen und die
Einbeziehung außerschulischer Lernorte helfen, die Kinder am
wirklichen Leben teilhaben zu lassen und dessen Vielschichtigkeit
unmittelbar mitzuerleben. Damit wird es gleichzeitig möglich,
Heimatverbundenheit zu entwickeln, die durch die Pflege und Wahrung
von Traditionen und Bräuchen wachsen kann. Dabei wird die
Einzigartigkeit des Lebens in unserer Region besondere Beachtung
finden.
Ganzheitlichkeit
heißt auch, ein Denken zu entwickeln, welches es der jungen
Generation ermöglicht, Probleme unserer modernen
Industriegesellschaft zu erkennen und sinnvolle Lösungsmöglichkeiten
zu finden. Dabei ist es notwendig, Dinge und Prozesse in ihrer
Ganzheitlichkeit zu erfassen und Zusammenhänge zu erkennen,
entgegen einer losgelösten Betrachtungsweise partieller
Erscheinungen im Sinne einer zu häufig praktizierten
analytisch-synthetischen Denkweise.
Zusammenarbeit mit Eltern
Die
Zusammenarbeit zwischen Eltern und LehrerInnen hat das Ziel, das
beiderseitige Handeln bezüglich der Erziehung des Kindes zu
verstärken. Durch die gemeinsame Arbeit wird es möglich,
dem Anspruch einer christlichen Schulgemeinschaft gerecht zu werden.
Eine christliche Schulgemeinschaft kann nur entstehen, wenn die
Eltern die Möglichkeit erhalten und wahrnehmen, ihre
Kompetenzen, Erfahrungen und Ideen in das schulische Leben einfließen
zu lassen.
Der
intensive und kontinuierliche Meinungsaustausch zwischen Eltern und
LehrerInnen hilft mit, die gemeinsamen Erziehungsaufgaben zu
bewältigen. Ängste seitens der Eltern müssen ernst
genommen und gemeinsam besprochen werden. Dabei ist es wichtig, die
Eltern mit den offenen Formen des Unterrichts vertraut zu machen.
Es
werden Elternabende gestaltet, bei denen die Eltern an die
verschiedenen Unterrichtsmethoden herangeführt werden. Je nach
Bedarf werden auch thematische Elternabende organisiert.
Neben
der Akzeptanz des evangelischen Profils und der pädagogischen
Prägung der Evangelischen Grundschule Frankenthal ist die
konstruktive Mitgestaltung und Mitwirkung der Eltern von großer
Bedeutung.
Deshalb
sollen die Eltern von Beginn an in die Planungsarbeit der Schule
einbezogen werden. In einer Atmosphäre der Freiwilligkeit und
des Vertrauens wächst aus dem individuellen Interesse der Eltern
an der positiven Entwicklung ihres Kindes die aktive Mitarbeit an
konzeptionellen Fragen und Aktivitäten, insbesondere im
außerschulischen Bereich.
Die
gewählten Elternvertreter jeder Klasse haben in der
Schulkonferenz die Möglichkeit, aktiv das Schulleben mit zu
beeinflussen, indem gemeinsam über anstehende Vorhaben, offene
Fragen oder gute Ideen diskutiert und entschieden wird.
Ein
Elternarbeitskreis unterstützt zudem sehr engagiert die
Spendenarbeit für unsere Einrichtung. Durch diese aktive
Elternarbeit wird das Schulleben wirksam belebt und die wichtige
Rolle der Eltern an der Mitwirkung eines gesunden Schulklimas
deutlich gemacht.
Die
Evangelische Grundschule Frankenthal will ein Ort der Begegnung und
des gemeinsamen Handelns sein, an dem Kontakte zwischen allen
Beteiligten aufgebaut und aufrecht erhalten werden können.
Gemeinschaftliche Vorhaben wie Gottesdienste, Schulausflüge,
Schulfeste, Elternnachmittage, aber auch Einsätze zur
Verschönerung des Schulgebäudes und zur Herstellung von
Unterrichtsmaterialien u.ä. dienen diesem Anliegen.
Zusammenarbeit mit den
Kirchgemeinden
Die
Zusammenarbeit mit der Kirchgemeinde Großharthau-Frankenthal
und den umliegenden Kirchgemeinden wird angestrebt. Vor allem in der
Kinder- und Jugendarbeit wie auch in der Gemeindearbeit ist die
Kooperation wünschenswert. Realisiert wird sie beispielsweise
durch die Mitgestaltung festlicher Gottesdienste und die Teilnahme an
offenen Angeboten des Gemeindelebens. Die Begegnung mit
Gemeindegliedern, die nicht unmittelbar mit der Evangelischen
Grundschule Frankenthal in Verbindung stehen, kann ein besonderer
Gewinn für beide Seiten sein. Somit soll die Evangelische
Grundschule Frankenthal eine Bereicherung für das kirchliche
Leben im Ort und der Region sein.
Um
den christlichen Erziehungszielen gerecht zu werden, werden die
Kirche als sakraler Raum genauso wie das Pfarrhaus und der
Pfarrgarten (als Schulgarten) von der Schulgemeinde genutzt.
Lehrerfort- und Weiterbildung
zur Sicherung der christlichen Erziehung
Die
LehrerInnen der Evangelischen Grundschule Frankenthal nehmen an Fort-
und Weiterbildungen des TPI Moritzburg teil. Weiterhin werden
Möglichkeiten der schulinternen und schulübergreifenden
Fortbildung mit anderen christlich geprägten Schulen der Region
angedacht und genutzt (z.B. durch den Evangelischen Schulverein
Bautzen als Schulträger koordiniert).
Um
den Anspruch einer gleichwertigen Lehrerqualifikation zu erfüllen,
werden die vom Freistaat Sachsen angebotenen Lehrerfortbildungen im
Bereich der Fachdidaktik und der Unterrichtsmethodik genutzt. Dadurch
soll der Einsatz und die Erprobung neuer Unterrichtsmethoden sowie
die kritische Auseinandersetzung mit der eigenen pädagogischen
Arbeit gefördert und weiterentwickelt werden.
Die
LehrerInnen haben immer die Aufgabe, ihr persönliches und
gemeinsames Handeln auf dem Hintergrund der Aussagen und Werte der
Bibel zu reflektieren.
Inhaltliche und
thematische Schwerpunkte
Soziales
Verhalten
In
der christlichen Schulgemeinschaft der Evangelischen Grundschule
Frankenthal können die Kinder täglich vielfältige
Erfahrungen im Umgang miteinander sammeln. Ziel des sozialen Lernens
ist die altersgemäße Vermittlung von Wertmaßstäben
wie Akzeptanz, Toleranz, gegenseitige Achtung, Gemeinschaftssinn,
Vermögen sich unterzuordnen und durchzusetzen, Zivilcourage,
Uneigennützigkeit, Ehrlichkeit und Verlässlichkeit. Ein
wichtiges Anliegen ist es, den Kindern eigene Verhaltensweisen und
Verhaltensweisen anderer Menschen bewusst zu machen, deren Folgen zu
verdeutlichen und daraus erstrebenswertes Verhalten abzuleiten.
Wertvolle Verhaltensmuster werden trainiert und von allen Mitgliedern
der Schulgemeinschaft praktiziert. Dadurch sollen die Kinder befähigt
werden, unwertes Verhalten zu erkennen, zu benennen und angemessen
darauf zu reagieren. Sie werden diesbezüglich als Mitgestalter
ihrer sozialen Umgebung angesehen.
Die
Kinder werden angeregt, Dienste zum Wohle der Gemeinschaft und zur
Erhöhung der eigenen Lebensqualität zu übernehmen und
verantwortungsbewusst auszuführen. Dabei legen die Kinder
eigenverantwortlich Regeln und Absprachen fest. Allmählich
sollen sie immer selbständiger diesbezüglich handeln. Der
Lehrer übernimmt dann nur noch eine begleitende Rolle.
So
werden alle zu der bewussten Erkenntnis geführt, dass jeder
Mensch einmalig ist, unabhängig von seiner Herkunft und seiner
Leistungsfähigkeit. Jeder hat eine wichtige Rolle in einer
Gemeinschaft und muss daher auch gleichwertig akzeptiert werden.
Benachteiligte Menschen sollen sensibel wahrgenommen werden. Dazu
gehört, sich in deren Lage zu versetzen und deren Anderssein zu
respektieren, aber auch zu erkennen, welche Unterstützung diese
Menschen wünschen und benötigen.
3.2. Verantwortung
für Natur und Umwelt – Achtung vor der Schöpfung
Ein
verantwortungsbewusster Umgang mit Natur und Umwelt setzt nach
christlichem Verständnis die Achtung vor Gottes Schöpfung
voraus.
Damit
dies möglich wird, ist das Erleben, das Kennenlernen und das
Verstehen von Erscheinungen und Ereignissen in Natur und Umwelt
Grundvoraussetzung. Die Kinder werden dazu geführt, ihre
unmittelbare Umgebung mit allen Sinnen wahrzunehmen. Durch gemeinsame
und individuelle Beobachtungen, Erkundungen, Experimente werden
Wahrnehmungen thematisiert, Informationen gesammelt, sach- und
altersgerechte Erklärungen gesucht und im Gespräch
miteinander ausgewertet. Die Kinder sollen dabei zu der Einsicht
gelangen, wie vielgestaltig und einzigartig Gottes Schöpfung
ist. Um diese Dimension zu erfassen, genügt es nicht, nur
naturwissenschaftlich nachprüfbare Erkenntnisse zu gewinnen. Die
Kinder lernen, sich selbst als Teil der Schöpfung zu sehen und
erkennen, dass sie und jedes andere Geschöpf auf eine
funktionsfähige Welt angewiesen sind. Aus dieser Erkenntnis
heraus kann das Bewusstsein wachsen, Verantwortung für den
Erhalt von Natur und Umwelt zu übernehmen und zu tragen.
Vielfältige
Angebote der Region können helfen, den Kindern natürliche
Lebenszusammenhänge zwischen Menschen, Tieren und Pflanzen
aufzuzeigen und diese schätzen zu lernen.
Neben
der Begegnung mit der Natur sollen die Kinder die Menschen der Region
in ihrer Arbeitswelt besuchen bzw. bei Zusammenkünften in und
außerhalb der Schule etwas über deren Leben, Berufe und
Tätigkeiten erfahren.
3.3. Förderung
von Begabungen
Die
Förderung individueller Begabungen ist aufgrund der Sichtweise
der kindlichen Persönlichkeit ein Grundanliegen der
Evangelischen Grundschule Frankenthal. Ziel der pädagogischen
Arbeit ist es, Begabungen jeglicher Art zu erkennen und Möglichkeiten
der Förderung im schulischen Alltag und im Freizeitbereich
anzubieten. Die bewusste Einbeziehung künstlerischer Angebote
wie Musizieren, bildnerisches und handwerkliches Gestalten,
darstellendes Spiel und sportliche Aktivitäten helfen dem Kind,
seine Anlagen auszuleben und weiterzuentwickeln. Gemeinsam entdecken
die Kinder ihre Vorlieben und Begeisterung für bestimmte
Betätigungen und motivieren sich gegenseitig. Sie werden
ermuntert, ihre Begabungen in das Gemeindeleben einzubringen.
Das
gemeinsame Gespräch mit dem Kind und seinen Eltern ist ein
wesentlicher Bestandteil, um Wege der Förderung durch
entsprechende Angebote im Schul- und Freizeitbereich zu finden.
3.4. Besondere
Rolle des Sports
Die
Gemeinde Frankenthal verfügt über einen modernen
Sportkomplex (Stadion, Hartplatz, Turnhalle). Die günstigen
Voraussetzungen werden genutzt, um die Kinder im Unterricht und im
außerschulischen Bereich an sportliche Aktivitäten
heranzuführen. Ab der 2.Jahrgangsstufe wird eine zusätzliche
Sportstunde pro Woche in den Stundenplan aufgenommen.
Die
Motivation für eine eigene sportliche Betätigung und einer
damit verbundenen gesunden Lebensweise steht im Vordergrund.
3.5. Umgang
mit Medien - Medienerziehung
Die
Evangelische Grundschule Frankenthal will den Kindern einen
vielfältigen Umgang mit Medien ermöglichen. Da die Medien
in unserer Zeit einen immer breiter werdenden Raum einnehmen, ist es
geradezu zwingend, dass Medienerziehung ein fächerübergreifendes
Unterrichtsprinzip ist. Dabei werden sowohl traditionelle, einfache
Medien ebenso wie moderne, technische Medien im Unterricht zum
Lerngegenstand und Arbeitsmittel. Das Ziel ist eine aktive
Einbeziehung von Medien, die zu einer realistischen Sicht und Nutzung
dieser Medien verhilft und einem passiven Medienkonsum entgegenwirkt.
Inhaltliche
Schwerpunkte sind dabei das Kennenlernen und Vertrautwerden mit
Medien aller Art. So können die Kinder beispielsweise Computer,
Internet, Lexika, Zeitungen und Zeitschriften sowie Bücher aller
Art aus einer kleinen Schulbücherei nutzen.
3.6. Förderung
hauswirtschaftlicher Tätigkeiten
Um
die Selbständigkeit und Handlungskompetenz der Kinder zu
stärken, ist die Beherrschung von Tätigkeiten des
alltäglichen Lebens ein bedeutendes Element. Die Erfüllung
grundlegender Bedürfnisse wie Ordnung und Sauberkeit der
Lernumgebung und der persönlichen Sachen, nach gesunden
Mahlzeiten, nach Essen und Trinken in einer gepflegten und
ansprechenden Umgebung und die sich daraus ergebenden Handlungen,
Tätigkeiten und Handgriffe werden mit den Kindern und mit
zunehmendem Alter durch die Kinder selbst gestaltet. Dazu werden
Kenntnisse aus den einzelnen Unterrichtsbereichen aufgegriffen und
notwendige Fertigkeiten im täglichen Leben geübt und
angewendet.
Um
diesem Ziel noch intensiver gerecht zu werden, sind
Arbeitsgemeinschaften wie Kochen und Backen, Handarbeit,
Gartenpflege, Handwerk u.ä. im wechselnden Angebot. Dabei ist es
vorstellbar, dass nicht oder nicht mehr berufstätige Menschen
einbezogen werden, die sich aus Begeisterung für die Sache
unterstützend einbringen wollen.
Schwerpunkte im
methodisch-didaktischen Handeln
Formen
des Unterrichts
Die
SchülerInnen kommen mit unterschiedlichen Fähigkeiten,
Fertigkeiten, Interessen und Bedürfnissen in die Schule. Da
jedes Kind den Anspruch auf ein alters- und entwicklungsgerechtes
Bildungsangebot hat, wird der Unterricht differenziert durchgeführt.
Ziel
des Unterrichts ist es, jedes Kind entsprechend seiner Persönlichkeit
sowie seinen Neigungen, Anlagen und Begabungen individuell zu
fördern. Dazu sind offene Unterrichtsmethoden,
fächerübergreifendes Arbeiten und ganzheitliches Lernen
notwendig.
Die
offenen Unterrichtsmethoden helfen dem Lehrer, auf einzelne Schüler
einzugehen, ohne andere Schüler der Klasse zu vernachlässigen.
Gerade die offenen Unterrichtsformen sprechen die einzelnen Sinne des
Kindes an und es werden unterschiedliche Lernkanäle beachtet. So
stehen nicht nur die kognitiven Leistungen im Vordergrund.
Die
Schule soll Lern- und Lebensraum für die Kinder sein, in dem sie
sich wohl und sicher fühlen und gern arbeiten. Darum
werden die Klassenräume und das Schulgebäude gemeinsam
gestaltet, wodurch die Kinder einen eigenen Bezug zu ihrer Umgebung
aufbauen und die Schule tatsächlich zu „ihrer“
Schule wird. So wird Lernen und Arbeiten in einer entspannten
Atmosphäre möglich.
Innerhalb
des Unterrichts werden immer wieder Übungen zu Stille angeboten.
Die Kinder erfahren den Wechsel von Ruhe und Bewegung, von Anspannung
und Entspannung, von Aktivität und Inaktivität. Das hilft
ihnen, einen gesunden Lebensrhythmus zu finden, ihre Bewegungen zu
koordinieren, sich zu sammeln und somit ihre Konzentrationsfähigkeit
zu fördern und entwickeln.
Offene
Unterrichtsformen umfassen eine Reihe verschiedener Methoden:
Werkstattunterricht
Das
Ziel des Werkstattunterrichts ist individuelles, gemeinsames und
selbstkontrolliertes Lernen. Wie der Name bereits aussagt, handelt es
sich nicht nur um die Vermittlung von theoretischem Wissen. Die
Kinder können sich selbständig handelnd und entdeckend mit
verschiedenen Themenbereichen beschäftigen. Sie erhalten
Materialien und Arbeitsaufträge zur individuellen Bearbeitung
und suchen dabei selbst nach Lösungen und Lernstrategien. Dies
können sie allein oder mit einem Partner durchführen. Ihr
soziales Verhalten wird gefördert und das Selbstwertgefühl
gestärkt.
Bei
dieser Unterrichtsform steht die Ganzheitlichkeit im Mittelpunkt, da
nicht nur das Denken sondern auch die verschiedenen Sinne
angesprochen werden und eigenständiges Handeln erforderlich ist.
Freie
Arbeit
Diese
Methode ist eine Hochform differenzierter und individueller
Arbeitsverfahren. Die SchülerInnen können lernen, zunehmend
Eigenverantwortung für ihr Lernen zu übernehmen und
unabhängig von einem Organisator zu werden.
Freie
Arbeit erfolgt in verschiedenen Sozialformen wie Einzel-, Partner-
oder Gruppenarbeit. Bestimmend hierfür sind die räumlichen
Gegebenheiten. Unterschiedliche Lernecken sowie gut zugängliche
Regale, auf denen die Materialien ausgelegt werden, sind dafür
notwendig. Damit das gemeinsame Arbeiten unproblematisch verlaufen
kann, werden die Tische zu Gruppentischen zusammengestellt.
Diese
Unterrichtsform wirkt dem Konkurrenzdenken entgegen, da jeder Schüler
seinem Lerntempo und entsprechend seiner Fähigkeiten arbeiten
kann. Freie Arbeit kann auch ein Teil des Wochenplanes sein.
Projektunterricht
Projekte
sind wichtige Bestandteile des schulischen Lernens, da sich diese aus
den Interessen der SchülerInnen entwickeln. In passenden
Abständen werden Projekttage geplant und durchgeführt.
Inhaltlich werden sie sich in den christlichen Jahreskreis mit Festen
und Feiern integrieren.
Der
Projektunterricht knüpft an die Lebenserfahrungen der Kinder an
und orientiert sich an ihren Bedürfnissen und Fragestellungen.
Es werden Aufgaben und Probleme aus dem täglichen Leben
bearbeitet.
Die
Kinder können durch ihre praxisrelevanten Projekte ein Stück
gesellschaftlicher Wirklichkeit verändern, dadurch einen
besseren Bezug zu ihrer Umwelt aufbauen und das Ergebnis ihrer Arbeit
der Öffentlichkeit zeigen.
Durch
fächerübergreifendes Arbeiten innerhalb eines Projektes
können die Kinder die Wirklichkeit in ihrer Komplexität
erfahren. Die Vorteile dieser Unterrichtsform werden auch bei der
Einbeziehung außerschulischer Lernorte genutzt. So kann die
schulische Arbeit nach außen getragen und in das Leben der
christlichen Gemeinschaft einbezogen werden.
Wochenplan
Der
Wochenplan ist eine Unterrichtsorganisation, die individuelle
Lernvoraussetzungen akzeptiert, soziale Verhaltensweisen trainiert,
in Sachzusammenhängen forschen und lernen lässt sowie die
Lernfreude fördert.
Er
schafft ideale Möglichkeiten, den Unterrichtsstoff zu
differenzieren, fördert das selbständige Lernen und
berücksichtigt den Lebensrhythmus des einzelnen Schülers.
Freies
Spiel
Rollenspiele,
Improvisationsspiele, Laienspiele oder andere Spielformen werden in
den Unterricht eingeflochten. Die Kinder können hier in eine
andere Rolle hineinschlüpfen. Sie lernen, sich in Gefühle,
Empfindungen, Denkweisen, Wertvorstellungen und Verhaltensweisen
anderer Menschen hineinzuversetzen. Lösungen werden erprobt und
können Entscheidungen im wirklichen Leben beeinflussen.
4.2. Tagesablauf
und Schulwoche
Um
8.00 Uhr ist Unterrichtsbeginn. Jede Klasse versammelt sich in ihrem
Klassenraum und beginnt mit einem Morgenkreis (gemeinsames Singen,
Beten, Erzählen usw.). Gleitend wird so in den Unterricht
übergegangen.
Zwischen
den einzelnen Stunden läutet keine Glocke. Ein vereinbartes
Zeichen zeigt den Kindern den Beginn einer neuen Arbeitsphase an.
Die
Schulwoche beginnt am Montag und endet am Freitag. An jedem Freitag
gibt es einen Wochenabschlusskreis, in dem SchülerInnen und
LehrerInnen die Ergebnisse und Ereignisse der vergangenen Woche
reflektieren.
Zur
Gestaltung der Nachmittagsbetreuung:
Die
Ev. GS Frankenthal versteht sich als offene Ganztagsschule, was eine
ganzheitliche Erziehung im christlichen Sinne auch nach
Unterrichtsende vorsieht. Dazu ist neben dem teilweise noch laufenden
Schulbetrieb parallel eine Nachmittagsbetreuung eingerichtet, die
eine nahtlose Anbindung an die schulischen Veranstaltungen darstellt.
In den Aufgabenbereich dieses sogenannten Hortes gehören
Angebote zu Arbeitsgemeinschaften bzw. die Absicherung zu
betreuender Kinder während dieser Zeit, die
Hausaufgabenerledigung, gelenkte Beschäftigungsangebote in
Anlehnung an den Unterricht, die Einnahme einer Vesper sowie die
Betreuung der Kinder bis sie nach Hause gehen/fahren. Somit wird das
Ganztageskonzept unserer Schule mit dem Angebot der
Nachmittagsbetreuung abgerundet.
Im Einzelnen bedeutet das für den laufenden Schul-
und Betreuungsbetrieb:
-
Eine Betreuung ist morgens ab 6.30 Uhr und nachmittags bis 16.30 Uhr
gewährleistet.
-
Feststehende Betreuungszeiten und –inhalte werden flexibel und
durchlässig mit dem Schulbetrieb gehandhabt, sofern sich die
Notwendigkeit aus schulischen Lerninhalten (z.B. an Projekttagen)
bzw. durch kirchliche Themenkreise ergibt.
4.3. Lernen
im Freizeitbereich
Entsprechend
der Interessen der SchülerInnen werden Nachmittagsangebote als
Vorschläge unterbreitet. Diese können Aktivitäten auf
sportlicher, künstlerischer, musischer, handwerklicher,
sprachlicher, naturwissenschaftlicher und hauswirtschaftlicher Ebene
beinhalten. Um einen Überblick über die
Interessenschwerpunkte zu erhalten, werden Umfragen bei den Kindern
durchgeführt.
An
zwei Nachmittagen der Woche werden dann gezielt
Beschäftigungsangebote unterbreitet, an denen sich die Kinder
nach eigener Wahl beteiligen .
4.4. Bewertung
und Zensurengebung / Versetzungsbestimmungen
Bei
der Bewertung und Zensurengebung orientieren sich die Lehrer der
Evangelischen Grundschule Frankenthal an den Grundsätzen, die im
Schulgesetz des Freistaates Sachsen (§§ 15 und 16 SOGS)
formuliert sind.
Die
Ermittlung, Beurteilung und Bewertung von Leistungen in den Fächern
sowie Betragen, Fleiß, Mitarbeit und Ordnung basiert in ihren
speziellen Inhalten der Notenwerte auf den Bestimmungen des SOGS.
Die
Schüler erhalten eine Halbjahresinformation bzw. ein
Jahreszeugnis. Den Schülern der 4. Klasse wird im 2. Halbjahr
eine Bildungsempfehlung für weiterführende Schulen
ausgestellt.
Auf den Halbjahresinformationen/Zeugnissen erscheint
folgende Benotung:
1.
Klasse - keine Benotung, dafür schriftliche Einschätzung
2. Klasse – Benotung in Deutsch und Mathematik,
Kopfnoten
3. Klasse – Benotung in Deutsch, Sachunterricht,
Mathematik, Werken,
Kopfnoten
4. Klasse – Benotung in Deutsch, Sachunterricht,
Mathematik, Kunsterziehung, Englisch
Werken, Sport, Musik, Kopfnoten; Religion ab
Schuljahr 2006/07
Zur
Ermittlung der Noten in den einzelnen Fächern werden
Bewertungsmodelle, auch unter Berücksichtigung von
Differenzierung, entwickelt.
Die Bewertung soll als pädagogisches Instrument
verstanden werden und den Schülern einen reellen Überblick
über ihr tatsächliches Leistungsvermögen geben.
Versetzungsbestimmungen richten sich ebenfalls nach den
Bestimmungen des SOGS (§§ 25-27). Dieses Gesetz regelt die
Fragen des versetzt Werdens, der freiwilligen Wiederholung oder des
Überspringens einer Klassenstufe, was unseren Ansichten in
keiner Weise widerspricht und deshalb angewendet wird.
4.5.
Neuregelungen zur verbesserten Schuleingangsphase (SEP)
Die Schule hat ein eigenes Konzept zur Umsetzung der
Anforderungen der SEP entwickelt.
Dieses sieht unter anderem die enge Zusammenarbeit mit
Kindertagesstätten, aus denen die meisten Schüler zu uns
kommen, vor. Kooperationsvereinbarungen mit allen in Frage kommenden
Kitas gibt es dabei nicht, da das Einzugsgebiet unserer Schüler
zu umfangreich und schwankend ist. Ein enger Kontakt und Austausch
wird jedoch angestrebt und eine vorbereitende Arbeit mit den Kindern
in Zusammenarbeit mit den Erzieherinnen der betreffenden
Kindertagesstätten nach Kräften organisiert.
Leistungsanforderungen
und Qualität des Unterrichtes
Um
den Schülern nach dem Verlassen der Evangelischen Grundschule
Frankenthal die gleichen Voraussetzungen wie Schülern von
öffentlichen Schulen zu gewährleisten, ist ein kind- und
leistungsorientiertes Lernen unumgänglich.
Kinder
wollen etwas leisten, sie müssen dazu befähigt werden und
müssen auch dazu herausgefordert werden. Mit Blick auf die
gewandelten gesellschaftlichen Anforderungen gilt es dabei,
Anstrengungsbereitschaft, Leistungswillen und Gemeinsinn der
SchülerInnen zu entwickeln und zu stärken. An diese
Anforderungen sollen die Kinder im 1. Schuljahr herangeführt
werden, um allmählich zu bewusstem und selbständigen Lernen
zu gelangen. Ohne diesen Fähigkeiten lassen sich viele
Lernmethoden (vor allem Wochenplan-, Partner- und Stationenarbeit)
nicht ausführen.
Dafür sind differenzierte Lernangebote im
Unterricht, die für jeden einzelnen Schüler Herausforderung
sind, ebenso wichtig wie z.B. vielgestaltige und systematische
Übungen, handlungsorientierte Projekte und eine altersgemäße,
entwicklungsfördernde und anspornende Leistungsbewertung.
Folgende Impulse können den Prozess der
Qualitätsentwicklung des Unterrichts fördern:
Damit
Bedeutung und Nutzen des Wissens erlebbar wird, stets auf
ganzheitliche, authentische und offene Zugänge für
Lerninhalte achten
Zeit
lassen zum Zuhören, Denken, Entdecken, Ausprobieren
Zeit
investieren für das Üben von Arbeitsformen und Strategien
(Methodenkompetenz)
Analysen
und Kontrollen konsequent durchführen
Wertevermittlung
und Sozialkompetenz bewusst im Schulalltag wichten
Fähigkeit
der ehrlichen Eigen- und Fremdeinschätzung schulen
Motivation
durch vielfältige differenzierte Lernangebote für
leistungsstarke wie schwache Schüler im Unterricht erreichen
Schulmanagement
5.1. Stundentafel
An
der Evangelischen Grundschule Frankenthal gelten in ihren
wesentlichen Bestandteilen die Lehrpläne für die
Grundschulen des Freistaates Sachsen. Damit wird die Gleichwertigkeit
des Bildungsabschlusses mit denen der öffentlichen Schulen
gewährleistet. Die gegenwärtig gültige Stundentafel
für die Grundschulen in Sachsen ist die Grundlage für die
Erteilung des Unterrichtes. Das Fach Evangelische Religion ist für
alle SchülerInnen verbindliches Lehrfach und wird ab der 1.
Jahrgangsstufe erteilt. An der Evangelischen Grundschule Frankenthal
wird kein Ethikunterricht oder Katholischer Religionsunterricht
angeboten.
Ab
der 2.Jahrgangsstufe wird eine zusätzliche Sportstunde pro Woche
in den Stundenplan aufgenommen. Von den staatlichen Vorgaben
abweichende Regelungen werden dem Staatsministerium für Kultus
rechtzeitig zur Genehmigung vorgelegt.
In
Klasse 3 wird der Kunst- und Musikunterricht auf eine Stunde
reduziert, dafür bieten sich am Nachmittag den Schülern
kreative Angebote, die sowohl musische als auch künstlerisch-kreative
Inhalte haben.
Die
aktuelle Stundentafel ist aus Anlage 3 zu dieser Konzeption
ersichtlich.
Aufnahme
der Kinder
Bei
der Aufnahme der Schüler erfolgt keine Sonderung. Die Kinder
können unabhängig von ihrer Herkunft, ihrer sozialen
Stellung und ihrer religiösen Bindung die Evangelische
Grundschule Frankenthal besuchen. Auf eine vertretbare Zumutbarkeit
hinsichtlich der Entfernung zum Wohnort bzw. der Dauer des Schulweges
wird geachtet.
Voraussetzung
für die Aufnahme der SchülerInnen ist die Anmeldung durch
die Erziehungsberechtigten und die Feststellung der Schulfähigkeit
des Kindes.
Die gesamtzulässige Anzahl von Aufnahmen für
ein neues 1. Schuljahr ist 24, um ein optimales Lernen in einem
überschaubaren Klassenverband zu ermöglichen.
Ein Rechtsanspruch auf Einschulung seitens der Eltern
besteht nicht. Die weiteren Aufnahmemodalitäten werden
durch die Vereinssatzung geregelt.
Im
Sinne der Umsetzung der Inhalte der optimierten Schuleingangsphase
werden durch Gruppendiagnostik bzw. Kennenlernnachmittage die
Lernstandsanalysen der Schulanfänger ermittelt und die
Schulfähigkeit festgestellt. Der Schulleiter überprüft
des weiteren, ob die Kinder ärztlicherseits für schulfähig
befunden wurden. Erst danach kann über eine endgültige
Einschulung entschieden werden.
Die
Aufnahme der Kinder erfolgt in Anlehnung an § 4 der Verordnung
des Sächsischen Staatsministeriums für Kultur über
Grundschulen im Freistaat Sachsen.
Der
Schulbesuch wird vertraglich geregelt. Eine wesentliche Bedingung für
das Zustandekommen des Vertrages ist die Anerkennung des
Schulkonzeptes durch die Erziehungsberechtigten.
Struktur des Schultages
a) Zur Gestaltung des Unterrichtstages
Der Tagesablauf ist folgendermaßen gegliedert:
Der Unterricht findet in Blöcken statt.
Innerhalb dieser Blöcke erhalten die Schüler auch die
Möglichkeit sich individuell oder durch Bewegungs-/Stilleübungen
zu entspannen.
Der Wechsel von Arbeitsphasen wird durch ein
vereinbartes akustisches Signal eingeleitet.
Einen gleitenden Übergang zum
Unterrichtsbeginn stellt der Morgenkreis/ Tageseinstimmung dar.
Am Freitag, dem letzten Unterrichtstag der
Schulwoche, findet in jeder Klasse ein Wochenabschlusskreis statt.
Der
Vormittag:
8.00
– 8.10 Uhr Morgenkreis/Einstimmung
8.10 – 9.40 Uhr 1./2. Stunde ->
1. Block
9.40 – 10.10 Uhr Frühstücks-,
Hofpause
10.10. –11.40 Uhr 3./4. Stunde ->
2. Block
11.40 – 12.10 Uhr Mittagessen- und
Hofpause
12.10 ->
a)
12.55 Uhr 5. Stunde ->
½ Block ->
b) 13.40 Uhr 6.
Stunde -> 3. Block
b)
Gestaltung des Nachmittages
Je
nach Unterrichtsschluss haben alle Schüler zunächst die
Möglichkeit, sich aktiv bei freiem Spiel zu erholen. An 3 Tagen
der Woche wird zwischen 13.15 Uhr und 14.30 Uhr in separaten Zimmern
die Hausaufgabenbetreuung angeboten. Hier finden sich die Schüler
der 2.-4. Klasse selbständig ein.
An
den 2 restlichen Wochentagen wird die Zeit von 13.15 Uhr bis 14.00
Uhr mit vielfältigen
Interessengruppen
(Angebote/Arbeitsgemeinschaften) unter Leitung der Erzieher/Lehrer
ausgefüllt. Sie stehen allen Klassenstufen zum Angebot.
In
sonstigen Freizeiten können die Kinder der 2.-4. Klasse frei
wählen, in welchen Räumen sie sich zum Spiel
jahrgangsübergreifend zusammenfinden möchten. Die 1. Klasse
wird im Laufe des Schuljahres schrittweise an die offenen
Organisationsformen herangeführt.
Die 1. Klasse hält ca. bis zu Beginn der
Herbstferien eine Mittagsruhe nach dem Unterricht. Diese beträgt
45 Minuten.
5.4.
Schuljahr/ Ferienordnung
Das
Schuljahr an der Evangelischen Grundschule Frankenthal beginnt und
endet wie an allen staatlichen Schulen im Land Sachsen.
Die
Ferienordnung des Landes Sachsen wird analog angewendet. Somit werden
auch die beiden frei beweglichen Ferientage akzeptiert und im
Jahresplan berücksichtigt.
5.5. Personalkonzept
An
der Evangelischen Grundschule Frankenthal werden nur LehrerInnen
eingestellt, deren fachliche und pädagogische Ausbildung den
Lehrern an öffentlichen Schulen gleichwertig ist (§ 5 des
Gesetzes über Schulen in freier Trägerschaft).
Einstellungsvoraussetzungen
sind die Anerkennung der Ziele des Konzepts der Evangelischen
Grundschule Frankenthal sowie die Bereitschaft und die Fähigkeiten,
die beschriebenen Lernformen und Unterrichtsmethoden umzusetzen. Die
evangelische Zugehörigkeit zum evangelischen Glauben ist
wünschenswert.
Die
Mitgliedschaft der LehrerInnen und Erzieher im „Evangelischen
Schulverein im Landkreis Bautzen“ und in der „Gemeinschaft
christlicher Lehrer und Erzieher Sachsen (GCLE)“ sollte
angestrebt werden.
Die
Einstellung der Lehrer und Erzieher sowie die Einsetzung des
Schulleiters erfolgt durch den Träger der Schule.
Bei
der Unterrichtung der Kinder wird das Klassenlehrerprinzip
angewendet. Je nach Bedarf werden LehrerInnen für den
Fachunterricht bzw. Fachkräfte zur Absicherung der
Arbeitsgemeinschaften im Freizeitbereich angestellt. Diese in
geringem Stundenumfang beschäftigten Kräfte arbeiten eng
mit der Schulleitung und den anderen LehrerInnen zusammen.
Frankenthal,
den 01.08.2010
ANLAGE 1
ZUR SCHULKONZEPTION DER
EVANGELISCHEN GRUNDSCHULE FRANKENTHAL
SCHULVORSTAND, SCHULLEITUNG UND PÄDAGOGISCHES
PERSONAL
Stand: 01.08.2010
SCHULVORSTAND
Vorsitzender: Pfarrer
Gerhard Helbig (Schulpfarrer)
Stellvertretende
Vorsitzende: Frau Kerstin Otto
Schriftführer: Frau
Ines Jung
Finanzverantwortlicher: Frau
Manuela Kurze
Weitere
Mitglieder: Frau Yvette Förster
Frau
Claudia Stache
Frau
Katrin Holz
SCHULLEITUNG UND PÄDAGOGISCHES
PERSONAL
Schulleiterin: Frau
Heike Kurze
Stellvertretende
Schulleiterin: Frau Elke Ley
Weitere
Klassenleiter: Frau Uta Stang
Herr
Ronny Staudte
Erzieherinnen: Frau
Sylke Boden (Leiter Nachmittagsbetreuung)
Frau
Birgit Schirmmeister (Unterricht in Kunsterziehung)
Frau
Kerstin Reinhardt (Unterricht in Werken)
Frau
Andrea Sommer
Frau
Heike Kiss
ANLAGE 2
ZUR SCHULKONZEPTION DER
EVANGELISCHEN GRUNDSCHULE FRANKENTHAL
HÖHE DES SCHULGELDES
Stand: 01.08.2010
|
|
Vollständige
Familie
|
Alleinerziehende
|
|
1.Kind
|
68 €
|
64 €
|
|
2.Kind
|
52 €
|
49 €
|
|
3.Kind
|
36 €
|
35 €
|
Das monatlich zu zahlende Schulgeld umfasst das
komplette Ganztagsangebot der Schule.
Familien, deren Einkommen unter bestimmten Grenzen
liegt, haben die Möglichkeit, eine Kostenübernahme für
das Schulgeld bzw. den Anteil Nachmittagsbetreuung zu beantragen.
Für weitere Informationen stehen Ihnen die
Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle des Evangelischen
Schulvereins unter der Telefonnummer 035930-29640 gern zur Verfügung.
ANLAGE 3
ZUR SCHULKONZEPTION DER
EVANGELISCHEN GRUNDSCHULE FRANKENTHAL
AKTUELLE STUNDENTAFEL
Stand: 01.08.2010
Klasse
|
1
|
2
|
3
|
4
|
Deutsch
|
7
|
6
|
7
|
7
|
|
Sachunterricht
|
2
|
3
|
2
|
3
|
|
Mathematik
|
5
|
5
|
5
|
5
|
|
Religion
|
1
|
2
|
2
|
2
|
|
Kunsterziehung
|
1
|
1
|
1
|
1
|
|
Werken
|
1
|
1
|
1
|
1
|
|
Musik
|
1
|
1
|
1
|
2
|
|
Sport
|
3
|
4
|
4
|
4
|
|
Englisch
|
-
|
-
|
2
|
2
|
|
Anfangsunterricht
|
21
2
|
23
|
25
|
27
|
|
Förderunterricht
|
2
|
2
|
2
|
2
|
|
Gesamt
|
25
|
25
|
27
|
29
|
|